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sciencepark mechatronik

2009 linz

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der science park der johannes kepler universität linz wird bis zu seiner fertigstellung aus 5 einzelnen gebäuden bestehen.

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der science park der johannes kepler universität linz wird bis zu seiner fertigstellung aus 5 einzelnen gebäuden bestehen.

sämtliche teil-gebäude wurden so konzipiert, dass sie, im grundriss wie im schnitt, durch höhenversprünge und knicke auf nachbarn und umgebung im höchsten maße eingehen. dadurch entging man zum einen einer starren gebäudestruktur und schaffte, durch die versenkung im hang und dem unter straßenniveau liegenden eingangsbereich, eine ebenerdige anbindung zum bestehenden uni areal.

der erste bauabschnitt, die im oktober 2009 eröffnete mechatronik, lässt bereits erkennen, wie die landschaft zwischen, über und durch das bauwerk hindurchfließt mit seinen, teilweise schwebenden bürotrakten, sich in das areal verzahnt und letztendlich mit dem gebäude zu einem neu interpretierten campus verschmelzt.

die großzügigen verglasten innenatrien verbinden die geschosse miteinander, lassen licht bis in die unteren ebenen fallen und verlangen somit gleichsam nach einem neuen science-arbeitsklima der kommunikation.

wegen der immensen spannweite und der daraus resultierenden durchbiegungen ist das tragwerk als brückenkonstruktion konzipiert. zwei massive kerne tragen ein stahl-hängewerk von annähernd 160 m länge. diesem statischen system ordnet sich auch die gestaltung der fassade unter. nicht zufällig sind die parapete angeordnet, sondern genau an den punkten der größten durchbiegung in ihrer stärksten dimension platziert. dadurch entsteht eine diversifizierende wirkung nach außen und mehr individualität im inneren. ein spiel, das durch lamellen verschiedener tiefen und abstände verstärkt wird.

fotocredits / fotograf - hertha hurnaus

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